Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator website Kirsten Schrick – Merger: Out of the crisis and into a new home
Merger: Out of the crisis and into a new home

Merger: Out of the crisis and into a new home

A merg­er is immi­nent — and it is not clear whether our cus­tomer’s divi­sion can find a new home.

Viele Mitar­bei­t­ende fühlen sich ger­ade in Einzelmeet­ings regel­recht zuge­tex­tet“, bekom­men ihrer­seits jedoch kaum die Möglichkeit, ihre Sicht der Dinge zu schildern. Geschweige denn, dass sie zu ihren Belan­gen gehört wer­den. Und wenn doch, fühlen sie sich nur sel­ten ver­standen, wahrgenom­men in ihren Bedürfnis­sen und mit ihren Botschaften. Die Führungskraft hört vielle­icht zu. Aber sie hört nicht HIN! Die Bedeu­tung des Gesagten ver­sandet in einem kom­mu­nika­tiv­en Grun­drauschen. Eine andere Sit­u­a­tion: Die Kolleg:innen in einem Pro­jekt reden per­ma­nent aneinan­der vor­bei. Kein­er geht auf die Beiträge der anderen ein. Aus Unwillen oder Reak­tanz. Das sorgt für Frust, Verzwei­flung und nicht sel­ten auch für stille Wut und Zorn, bei denen, die sich nicht so gut durch­set­zen kön­nen. Ganz bes­timmt jeden­falls ist es keine Basis für gute Arbeitsergebnisse.

Was also muss passieren, damit wie einan­der wieder wirk­lich zuhören? Oder noch bess­er: hinzuhören? Ich bin der Mei­n­ung: nicht viel. Hin­hören heißt für mich: Ich öffne nicht nur meine Ohren und meinen Kopf. Ich öffne auch mein Herz für mein Gegenüber, seine Welt, seine Gedanken, Gefüh­le und Bedürfnisse. Das kann der schwierig­ste Teil der Übung sein – muss es aber nicht. Ich muss schließlich nicht mehr tun, als inner­lich einen Schritt auf den anderen zuzuge­hen. Ich lasse mich erst ein­mal ein auf das, was der andere zu sagen hat. Es bleibt danach immer noch Zeit, darauf zu antworten – zus­tim­mend, ablehnend, mit einem Diskurs. Ganz egal. Die oder die andere hat aber erst ein­mal die Möglichkeit, seinen Stand­punkt zu ver­mit­teln. Ich bin überzeugt: Der Ver­lauf des Gesprächs nach diesem Zuhören wird ein ander­er sein. Ruhiger, sach­lich­er, lösungsorientierter.

Dass es so kommt, ist heute lei­der nicht mehr selb­stver­ständlich. Denn was ich häu­fig erlebe ist: Wir reagieren sofort, indem wir bew­erten oder abw­erten. Und das nicht sel­ten, schon bevor ein Gedanke über­haupt zu Ende geführt wor­den ist. Ich finde: Wir soll­ten anfan­gen, diesen Teufel­skreis aus bew­erten und weghören zu durchbrechen. 

Ich habe auch ein paar Ideen dafür. Mehr dazu in der kom­menden Woche auf LinkedIn.