Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator website Selbstwirksamkeits-Coaching bei chronischer… – Kirsten Schrick

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Selbstwirksamkeits-Coaching bei chronischer Erkrankung

Rund die Hälfte aller Men­schen in Deutsch­land lebt mit ein­er chro­nis­chen Erkrankung. Für viele ist sie unsicht­bar, für Betrof­fene jedoch ein täglich­er Begleit­er, der Kör­p­er, Psy­che, Energie und Selb­st­bild bee­in­flusst. Chro­nis­che Erkrankun­gen ver­laufen indi­vidu­ell, oft in Schüben oder wech­sel­nden Phasen der Belas­tung. Sie fordern Anpas­sung, neue Rou­ti­nen und immer wieder Entschei­dun­gen — medi­zinisch, beru­flich und persönlich.

Was sie jedoch fast immer eint: das Gefühl, dass die Krankheit mit am Tisch sitzt und das eigene Leben mit­gestal­tet. Und dass es Mut, Klarheit und Unter­stützung braucht, um sich in diesem verän­derten All­t­ag neu zu orientieren.

Der Onkologe und Patien­ten­coach Prof. Dr. Gerd Nagel – eine Stimme mit großer Autorität in der Patien­ten­be­gleitung – hat einen Satz geprägt, der für chro­nisch erkrank­te Men­schen wie ein Kom­pass wirkt: Was kann ich für mich selb­st tun?“

Dieser Gedanke beschreibt den Kern von Patien­tenkom­pe­tenz: die Fähigkeit, die eigene Sit­u­a­tion zu ver­ste­hen, innere und äußere Ressourcen zu aktivieren und Entschei­dun­gen bewusst und selb­st­bes­timmt zu tre­f­fen. Nicht pas­siv aus­geliefert zu sein — son­dern han­del­nd, klärend und für sich ein­ste­hend einen Umgang mit der Krankheit zu find­en. Diese Hal­tung ist nicht selb­stver­ständlich. Aber sie ist lern­bar. Und sie verän­dert den Umgang mit der Krankheit entscheidend.

Das Selb­st­wirk­samkeits-Coach­ing ist ein Prozess, der Ori­en­tierung, inneren Halt und Hand­lungs­fähigkeit stärkt. Er unter­stützt, mit der Diag­nose zu leben, Äng­ste zu sortieren, Ressourcen zu aktivieren und die eigene Stimme wieder hör­bar zu machen.

Eins zu Eins

Selb­st­wirk­samkeits-Coach­ing bei chro­nis­ch­er Erkrankung.

Mögliche Schw­er­punk­te:

  • Sie stellen sich der Frage nach dem Wozu: Welche Bedeu­tung kann diese Erkrankung – bei aller Härte – in meinem Leben haben?
  • Begeg­nung mit Angst: Sie erken­nen For­men der Angst und entwick­eln kon­struk­tive Wege im Umgang mit ihr.
  • Ressource­nar­beit: Sie machen sicht­bar, welche inneren und äußeren Kräfte bere­its da sind — und wie Sie diese nutzen können.
  • Sprache und Kom­mu­nika­tion: Sie möcht­en über Ihre Krankheit im All­t­ag sprechen? Was möcht­en Sie teilen, was bleibt geschützt? Welche Rolle spielt die Scham, wenn Sie lieber schweigen wollen?
  • Glaubenssätze & innere Heil­sätze: Sie iden­ti­fizieren, was stärkt – und was schwächt. Sie erken­nen neue innere Sätze, die tragen.
  • Selb­st­wirk­samkeit stärken: Sie erweit­ern Hand­lungsspiel­räume, tre­f­fen bewusst eigene Entschei­dun­gen und spüren ihre per­sön­liche Wirkkraft.
  • Der Regen­bo­gen als Ressour­centool: Sie kreieren einen struk­turi­erten Zugang zu Kraft, Zuver­sicht und inner­er Orientierung.