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„Du & KI – Warum Menschsein dein größter Wettbewerbsvorteil ist“

„Du & KI – Warum Menschsein dein größter Wettbewerbsvorteil ist“

So oft werde ich nicht zu einem sech­sten Geburt­stag ein­ge­laden. Umso mehr habe ich mich über die Ein­ladung von women@eon München, dem Frauen­net­zw­erk von E.ON Deutsch­land und dem Bay­ern­werk am Stan­dort München, gefreut.

Mit meinem Impuls ​„Du & KI – Warum Men­sch­sein dein größter Wet­tbe­werb­svorteil ist“ durfte ich Teil dieses beson­deren Jubiläums sein. Gefeiert wurde im Rah­men eines Piz­za Talks – einem For­mat, das am Vor­mit­tag mit einem Vor­trag begin­nt und mit­tags bei ein­er gemein­samen Piz­za ausklingt. 

Für mich war dieses Event auch von per­sön­lich­er Bedeu­tung. Im kom­menden Jahr bin ich seit 40 Jahren beruf­stätig. Als ich 1987 bei der Bay­erischen Vere­ins­bank ange­fan­gen habe, gab es genau eine Direk­torin – sie war meine Chefin. Anson­sten: Män­ner. Damals waren Frauen­net­zw­erke kaum vorstell­bar. Heute gehören sie in vie­len Unternehmen selb­stver­ständlich dazu. Das ist ein großer Fortschritt. Denn sie schaf­fen Räume, in denen Frauen Erfahrun­gen teilen kön­nen, sie voneinan­der ler­nen und sich gegen­seit­ig stärken.

Beson­ders beein­druckt hat mich an women@eon München aber noch etwas anderes: In mein­er Ein­leitung habe ich darauf hingewiesen, dass der sech­ste Geburt­stag eines Kindes oft auch ein klein­er Emanzi­pa­tion­ss­chritt ist. Mit der Ein­schu­lung begin­nt ein neuer Lebens­ab­schnitt. Der Nach­wuchs wird selb­st­ständi­ger, mutiger und eigen­ständi­ger. Auch das Frauen­net­zw­erk von E.ON ist ein lebendi­ger Organ­is­mus. Es greift mit großer Selb­stver­ständlichkeit The­men auf, die in vie­len Unternehmen noch immer auf der Tab­u­liste ste­hen: Frauenge­sund­heit, Brustkreb­spräven­tion und die Zusam­me­nar­beit mit queeren Net­zw­erken zum Beispiel. All das sind The­men, die zum mod­er­nen Arbeit­sall­t­ag dazuge­hören. Ger­ade deshalb soll­ten sie in Unternehmen mit pro­gres­siv­er Kul­tur ihren Platz haben. Für mich liegt genau darin die Stärke eines mod­er­nen Frauen­net­zw­erks wie women@eon München. Es ver­net­zt Frauen, holt Tabus auf die Bühne des Unternehmens und macht sie ansprechbar.

Hap­py Birth­day, women@eon München. Auf viele weit­ere Jahre voller Hal­tung, Offen­heit und Rück­grat. Unternehmen­skul­tur verän­dert sich dadurch, dass wir den Mut haben, auch bei kon­tro­ver­sen The­men gemein­sam ins Gespräch zu kommen.

Danke an Lisa Kästlen, Lau­ra Schmid und der Spon­sorin Dr. Veroni­ka Bunk-Sander­son für die Ein­ladung, die großar­tige Organ­i­sa­tion und Euer Ver­trauen. Ich wün­sche women@eon München für die kom­menden Jahre genau das, was starke Net­zw­erke brauchen: Engagierte Frauen, die den Mut haben, auch unbe­queme The­men auf die Agen­da zu set­zen und sicht­bar zu machen. Und nicht zulet­zt Spon­sorin­nen und Spon­soren, die Euch den Rück­en stärken und Eure Entwick­lung aktiv unterstützen.