Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator website Kirsten Schrick – Retrospectives

Retrospectives

Die deutsche Wirtschaft befind­et sich derzeit in einem tief­greifend­en struk­turellen Wan­del — mit erhe­blichen Auswirkun­gen auf Beschäf­ti­gung und Organisationen. 

Abschied­skom­pe­tenz entwick­eln – Gefüh­le ver­ste­hen, Zukun­ft gestalten 

Allein 2025 wur­den mehr als 120.000 Indus­triear­beit­splätze abge­baut, davon rund 50.000 in der Auto­mo­bilin­dus­trie. In der Auto­mo­bilin­dus­trie kön­nten bis 2035 weit­ere 125.000 Arbeit­splätze weg­fall­en. Per­son­al­ab­bau ist damit längst kein Aus­nah­me­fall mehr, son­dern Aus­druck eines tief­greifend­en Struk­tur­wan­dels, der Unternehmen, Führungskräfte und Mitar­bei­t­ende gle­icher­maßen herausfordert.

Wer­den Abschiede unpro­fes­sionell gestal­tet, entste­hen nicht nur per­sön­liche Ver­let­zun­gen — sie verur­sachen auch mess­bare Fol­gen für die gesamte Organ­i­sa­tion. 53 % der Betrof­fe­nen sind nach ein­er Kündi­gung wütend auf ihren Arbeitgeber:in, 49 % auf ihre Führungskraft und jede fün­fte Per­son trägt die emo­tionalen Fol­gen länger als ein Jahr mit sich. Auch die Men­schen, die im Unternehmen bleiben, sind von den Fol­gen betrof­fen: Bei rund einem Drit­tel ver­schlechtert sich die Zusam­me­nar­beit, etwa 40 % zeigen weniger Engage­ment und rund ein Vier­tel denkt häu­figer über einen Arbeit­ge­ber­wech­sel nach. Stress, Erschöp­fung und Ver­trauensver­lust nehmen deut­lich zu – mit spür­baren Fol­gen für Moti­va­tion, Pro­duk­tiv­ität und Veränderungsbereitschaft.

Wie Unternehmen mit Abschieden umge­hen, prägt damit nicht nur die Erfahrung der Betrof­fe­nen, son­dern auch das Ver­trauen und die Verän­derungs­bere­itschaft der Men­schen, die bleiben. Genau hier set­zt das Sem­i­nar an. Die Teil­nehmenden ler­nen Gefüh­le wie Trau­rigkeit, Ent­täuschung, Wut oder Unsicher­heit bess­er zu ver­ste­hen und kon­struk­tiv mit ihnen umzuge­hen. Sie stärken ihre Selb­st­wirk­samkeit, gewin­nen wieder Zugang zu ihren eige­nen Ressourcen und entwick­eln Zuver­sicht für den näch­sten beru­flichen oder per­sön­lichen Schritt. So entste­ht eine Abschied­skul­tur, die Ver­trauen, Hand­lungs­fähigkeit und Verän­derungs­bere­itschaft stärkt, psy­chis­che Gesund­heit fördert und Trans­for­ma­tion­sprozesse nach­haltiger gelin­gen lässt.

Im Fokus ste­ht dabei nicht nur der Umgang mit Betrof­fe­nen, son­dern ins­beson­dere die Frage, wie Führungskräfte und Organ­i­sa­tio­nen Abschiede so gestal­ten kön­nen, dass Ver­trauen und Hand­lungs­fähigkeit erhal­ten bleiben.

Das Sem­i­nar richtet sich an Men­schen, die selb­st in Über­gangs- und Ver­lust­si­t­u­a­tio­nen ste­hen, eben­so wie an Führungskräfte und HR-Ver­ant­wortliche, die solche Prozesse begleit­en. Denn gute Abschiede been­den nicht nur etwas — sie schaf­fen die Voraus­set­zung dafür, dass Men­schen wieder mit Energie, Zuver­sicht und inner­er Klarheit nach vorne gehen können.

Quellen: Sta­tis­tis­ches Bun­de­samt (Desta­tis), 2025; VDA, Beschäf­ti­gungsen­twick­lung 2035, 2026; HR WORKS, Kündi­gungsre­port 2026

2-Day Workshop

Our ret­ro­spec­tives.

Appre­cia­tive. Hon­est. Future-oriented.

We design our ret­ro­spec­tives in a play­ful and cre­ative way: 

You rec­og­nize dys­func­tion­al nar­ra­tives and actions in the con­text of your orga­ni­za­tion or your team. The dra­matur­gy work­shop can, for exam­ple, cov­er the fol­low­ing questions:

  • Who are the ​“heroes and hero­ines” of your team or orga­ni­za­tion story?
  • What chal­lenges have they over­come? What did they learn in the process?
  • How will you as actors act in the future? Where is the jour­ney lead­ing to?
  • What expe­ri­ences are valu­able and impor­tant to the organization?
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